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Wheytella getestet

whey-tella_1Hallo zusammen,
diese Woche habe ich mal das Thema Eiweiß Nutella getestet.
Klar wer ganz auf so etwas verzichten kann der braucht sich darüber weniger Gedanken zu machen. Aber bei Einigen so auch bei mir gibt es schon Momente wo einem danach ist :-).
Ich bin darauf Wheytella aufmerksam geworden über die Internet Seite body&Fit https://www.bodyandfit.de
Meine Erwartungen an die Nuss Nougat creme wurden übertroffen. Ich nahm an dass es wie viele Diabetes Produkte nur ein bisschen nach dem Schmeckt was es darstellen soll. An den Einzigartigen Geschmack von Nutella kann es nicht anknüpfen – Nutella ist eben Nutella. Aber ich muss sagen dass es im Vergleich mit anderen Nuss Nougat Cremes Varianten schon zu den deutlich besseren gehört.

 

 

Details: https://www.bodyandfit.de/wheytella-body-fit-happy-food.htm

 

smart_protein_pak_pancakes_verpakking_2Beim Stöbern auf der Internetseite sind mir noch weitere Produkte aufgefallen die ich beziehen und testen werde.
Im Ersten Schritt habe ich die Smart Protein Pancakes getestet https://www.bodyandfit.de/smart-protein-pancakemix.htm mal davon abgesehen dass die bei meinen Koch und Back Künsten dann nicht so formschön waren wie auf dem Bild waren die echt Lecker. Vor allem bestrichen mit der Wheytella .
Bei wem Kochen und backen zu den Hobbys gehört kann sich sicherlich seine eigene Mischungen zaubern. Für mich ist diese Back Mischung auf jeden Fall ideal und bei dem Preis werde ich mich auch damit eindecken.
Von der handhabe 1 Liter Wasser oder Milch in den Mixer, 4 Eier dazu und die Back Mischung rein machen. Meine Empfehlung von allem die Hälfte. Wir haben 5 Kinder im Haushalt da verschwinden die Pfannkuchen schnell. Aber für 1-2 Personen ist das schon viel.
Mein Versuch die Pancakes im Waffeleisen zu machen ging übrigens in die Hose. Meine Frau meint aber das liegt an meinem „besonderen“ Geschick in der Küche. Mag sein mein Schatz – nächstes mal mache ich auch den Deckel des Mixers zu 🙂

Für die Lieferung innerhalb Deutschlands berechnet body & Fit pauschal 3,95EUR pro Bestellung. Ab einem Bestellwert von 29EUR liefern sie innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.

Fitnessstudio Schwerpunkte

Auch hier in der Region unterscheiden sich die Fitnessstudios so dass sie nicht unbedingt alle Belange der Mitglieder abdecken. Auch wenn das auf deren Portfolio steht. So ist man vielleicht im einen Studio gut aufgehoben wenn man nur das Kurs Angebot nutzten möchte aber auf der Suche nach einem Trainer diesen nur schwer ausmachen kann. Im anderen Studio wird man professionell betreut aber das Kurzprogramm steht nicht im Mittelpunkt. Derzeit entstehen auch hier in der Region immer mehr „Discounter“ Studios. Klingt im ersten Moment vielleicht abwertend. Aber sind sie schlechter nur weil sie ihr Angebot Modular auf die Kunden abstimmen?

Zu jedem Topf passt bekanntlich zumindest meist ein Deckel.

Bei Fitport interessiert uns deine Meinung.

Wir würden uns über deine Teilnahme an Abstimmungen freuen. Eure Abstimmung ist natürlich anonym.

Was ist dir an einem Fitnessstudio wichtig?

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Connections bei Fitport

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Bei Fitport gibt es nun eine neue Rubrik die sich „Connections“ nennt.

Hier möchten wir primär eine Übersicht regionaler nützlicher Adressen und Links rund um das Thema Fitness und Ernährung aufbauen.

Noch ist die Auswahl an Kategorien gering aber wir werden die Einträge sichten und entsprechend die Kategorien nach einander aufbauen und die Einträge sortieren. Über euer Feedback freuen wir uns natürlich auch.

Team Fitport

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Kalorienarmes Instantgetränk

Hallo,
auf der FIBO 2015 bin ich unter anderem auf ein Instantgetränk Namens Bolero http://www.trink-bolero.de/ gestoßen.

Für die Regional Ansässigen  – Der Vertrieb ist sogar hier in Rastatt.

Bolero ist ein zuckerfreies und kalorienarmes Instantpulver, das sowohl als Getränk angerührt, als auch in Cremes, Joghurt etc. mit eingemischt werden kann. Die Süsse bekommt Bolero über Stevia  (für weiter Infos klicken) und mittlerweile werden über 40 fruchtigen Sorten angeboten.
Unsere Empfehlung hierzu wäre ein „Kennenlernpaket“  38 verschiedene Geschmacksrichtungen – Einen Beutel (9g) für den Einstieg mit 2 Liter Wasser anmischen und bei Bedarf mehr oder weniger Wasser nehmen.

Meine Herausforderung ist es jeden Tag genügend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Wasser Pur schmeckt mir einfach nicht und das verlangen danach ist dementsprechend gering – Getränke mit Zucker schmecken hier natürlich verfehlen aber natürlich voll das Ziel.

 

 

Hier ein paar Rezepte

Bolero Protein Kuchen

Zutaten:

– 1 Kugel Myofusion Proteingemisch Elite, Geschmack Peanut Butter Cookie Dough
– 1/2 Teelöffel Ingwer-Geschmack Bolero
– 50 g Eiweiß Flüssigkeit
– 2-3 EL Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen geeigneten Behälter für das Kochen in der Mikrowelle geben. Darauf achten, die Ränder nicht zu hoch zu ziehen, um ein Überlaufen zu verhindern. Stellen Sie die Zeitangabe auf 3-4
Minuten. Abkühlen lassen und servieren.

Bolero-Reis-Cupcakes

Zutaten:

– 10 Reiswaffeln
– 100-150 g flüssiges Eiweiß
– 1 Beutel Bolero Lieblings-Geschmack (oder die Hälfte, wenn Sie einen weniger intensiven Geschmack bevorzugen)

Zubereitung:

Die Reiswaffeln zerkrümeln und mit dem Eiweiß und dem Bolero mischen. Wenn die Mischung zu flüssig, tun Sie ein paar mehr Waffeln dazu, und wenn zu dick, etwas mehr Eiweiß.
Lassen Sie das Gemisch ein paar Minuten ziehen.
Formen Sie aus der Masse Hügel (oder Kugeln) auf einem Backblech mit Backpapier oder in handelsüblichen Cupcake-Förmchen und backen diese bei 200 0 C für ca. 10 Minuten.

Knusprige Bolero Reiscrispies

Zutaten:

– 20 Reiskuchen oder Puffreis ohne Zuckerzusatz
– 200-250 g flüssiges Eiweiß
– 1 und 1/2 Beutel Bolero Lieblings-Geschmack (oder 1/2, wenn Sie einen weniger intensiven Geschmack bevorzugen)

Zubereitung:

Die Kekse zerkrümeln und mit dem Eiweiß und dem Bolero mischen. Wenn die Mischung zu flüssig, tun Sie ein paar mehr Waffeln dazu, und
wenn zu dick, etwas mehr Eiweiß.
Lassen Sie das Gemisch ein paar Minuten ziehen.

Erhitzen Sie eine gute Antihaft-Pfanne und formen glatte Kugeln aus der Mischung und braten diese ein paar Minuten von beiden Seiten an. Diese können heiß oder kalt serviert werden.

Bolero Mousse

Zutaten:

– 3 TL Instant-Kaffee
– 50 ml kaltem Wasser
– 4 Eiswürfel
– Bolero nach Geschmack 1 Teelöffel Mandel oder Ginger
– Zimt nach Geschmack (optional)

Vorbereitung:
Alle Zutaten mischen, bis das Eis geschmolzen ist. Etwas 2-3 Minuten weiter Schlagen. Gießen Sie die Masse in ein Glas und bestreuen Sie diese nach Belieben mit Zimt.

Bolero Sorbet

Zutaten:

– 500 ml Mineralwasser *
– 1 Beutel Bolero, Lieblings-Geschmack

* Bolero sollte in 1,5 Liter Wasser aufgelöst werden. Das Rezept wird eine höhere Konzentration haben, aber Sie können es nach Ihren Wünschen verdünnen. Sie werden eine größere Menge heraus­ bekommen.

Zubereitung:

Lösen Sie den Beutel Bolero in Wasser auf und gießen Sie das Gemisch in Eisformen. Legen Sie diese ins Gefrierfach. Nach der Gefrierzeit entnehmen Sie das „Eis“ und crashen dieses zu „Staub“. Kann je nach Belieben serviert werden.

Bolero Protein-Bonbons

Zutaten:

– 1 Esslöffel Erdnussbutter oder Mandel-oder Cashew-
– 1-2 Esslöffel Proteinpulver
– ein paar Gramm Pulver Bolero, je nach Geschmack

Zubereitung:

Mischen Sie die Erdnussbutter mit Proteinen. Formen Sie die Bonbons so groß wie eine Walnuss und rollen sie in den Staub des Bolero­ Pulvers. In einem luftdichten Behälter können die Bonbons im Kühlschrank 4-5 Tage aufbewahrt werden.

Bolero – Gelatine

 
Zutaten:

– 500 ml Wasser
– 1 TL Agar (oder Gelatine Blätter, Blätter 3-4)
– 1 Beutel Bolero, Lieblings-Geschmack

Zubereitung:

Lösen Sie das Agar (oder die Gelatine) in Wasser bei Raumtemperatur auf. Bringen Sie dieses dann 5 Minuten lang zum Kochen. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lösen das Bolero-Pulver darin auf. Gießen Sie das Gemisch in Formen und lassen es auskühlen und geben es danach für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Apfel und Schokoladen Cookies

Zutaten:

– 200 g flüssige Eiweiß
– Haferflocken 50 g (oder 100 g, nach Ernährungsbedarf)
– 1 Apfel, gewürfelt
– ein paar Gramm Bolero Apfel, nach Geschmack
– 15 g Myofusion Protein-Pulver, Schokoladengeschmack
– 1 Tropfen flüssiger Schokolade ohne Zucker (optional)
– 1 TL Kokosmehl (optional)
– 20 gHaselnussmehl (optional)

Zubereitung:

Schlagen Sie das Eiweiß steif und geben Sie die restlichen Zutaten unter Rühren sanft von unten nach oben dazu. Formen Sie jeweils mit einem Esslöffel glatte Kugeln der Mischung und geben diese in eine Backform. Bei 180 0 C (Umluft) für 30 Minuten zu backen.

Bolero Blueberry-Muffins

Zutaten:

• 4 getrennte Eier
• gefrorene Heidelbeeren
• 4 EL Magerquark
• evtl. Süßstoff (z. B. Stevia)
• 12 EL Haferkleie
• gut 1/2 TL Bolero Blueberry
• 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen. Eiweiß steif schlagen. Die anderen Zutaten mischen: Eigelb. Haferkleie, Quark, Backpulver, Bolero Blueberry und evtl. Süßstoff (aber bitte abschmecken, da Bolero schon Süßstoff enthält)

Geschlagenes Eiweiß unterheben, anschließend zügig die gefro­renen Beeren hinzufügen.
In Silikonformen für Muffins füllen und etwa 20 bis 30 Minuten bei 180°C Umluft backen.

Bolero Marmelade

Zutaten:

– Bolero nach Wahl
– gegebenenfalls Streusüße
– Tortenguss rot I weiß (nach Wahl)

Zubereitung:

In 200 ml Wasser ca. 2 Teelöffel Bolero-Pulver nach Wahl einrüh­ren. Für einen süßeren Geschmack kann Streusüße hinzugefügt werden. Ein Tütchen Tortenguss hinzugeben und gut vermengen. Nun alles aufkochen lassen und in ein Glas bzw. Schälchen geben. Die Marmelade abkühlen lassen und anschließend gut verrühren. Die Marmelade ist nun verzehrfertig.
Für dieses Rezept eignen sich nahezu alle Bolero Sorten, die un­tereinander auch gemischt werden können. So sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

100 g fertige Bolero Marmelade enthält ca. 10 kcal und 2,4 g
Kohlenhydrate.

Bolero Wassereis

Zutaten:

• Bolero nach Wahl
• Wasser
• Eisförmchen für Wassereis
(glbt’s online bei www.bolero-drinks.de)

Zubereitung:

Bolero nach Geschmack mit Wasser anrühren und in den Förm­chen einfrieren. Rausholen und genießen und das ganz ohne Kalorien!

Sarah schreibt:
Ich rühre mir täglich Bolero mit 1,5 L als Getränk an. Da im Päck­chen aber immer etwas Restpulver übrig bleibt, weil es sonst auf 1,5 L zu süß für mich wäre, hebe ich dieses Restpulver auf und ma­che dann daraus das Wassereis. So hat man mehrere Geschmacks­sorten und muss nicht extra ein frisches Päckchen dafür aufreißen.

Bolero Gummibärchen

Zutaten:

• 500 ml Wasser
• 2 Beutel Gelatine Fix (30g)
• 1 gehäufter Teelöffel Bolero Pulver nach Wahl

Zubereitung:

Alles miteinander verrühren, in eine Form gießen und anschließend kaltstellen. Als Form eignen sich sowohl Eiswürfelförmchen, als auch Pralinenförmchen aus Silikon.

Christa schreibt:
Perfekte Konsistenz und unglaublich lecker!

100 ml enthalten gerade mal 0,37 g Kohlenhydrate

Bolero Schichtgelee

Zutaten:

– 500 ml Wasser (auf 4 Sorten aufteilen)
– 1 TL Agar oder Gelatine Blätter 3-4 Stück (auf 4 Sorten aufteilen)
– 4 Sorten Bolero nach Wahl

Zubereitung:

Agar (bzw. Gelatine) bei Raumtemperatur in Wasser auflösen.
5 Minuten lang zum Kochen bringen. Topf vom Herd nehmen und den ersten Bolero Geschmack darin auflösen.
Nun das fertige Gemisch als erste Schicht in Gläser schütten und im Kühlschrank erkalten lassen.
Diesen Vorgang bei allen 4 Sorten wiederholen, bis mehrere Schichten entstanden sind.

Tipp; Langsames Gießen verhindert, dass die einzelnen Schichten sich vermischen.

Bolero Mandel-Kaffee

Zutaten:

• Kaffee oder Cappuccino
• Bolero Mandel

Zubereitung:

Bolero Mandel wird an Stelle von Zucker einfach in den Kaffee bzw. Cappuccino gegeben und spendet nicht nur eine kalorienarme Süße, sondern auch einen aromatischen Mandelgeschmack.

Die ausgewogene Mischung aus exquisitem Kaffee und delikatem Mandelgeschmack sorgt für besondere Genuss-Momente.

Unser Tipp: streuen Sie ein bisschen „Bolero Almond – Instant Pulver“ auf den Milchschaum Ihres Cappuccinos.

Bolero Himbeertorte

Zutaten:

• 4 Eier
• 15 Esslöffel Zucker
• 8 Esslöffel kaltes Wasser
• 1 Zitrone (Saft und Schale) in den Teig
• 18 Esslöffel Mehl
• 1 Teelöffel Backpulver
• 3 Packungen Sahne
• 1 Becher Schmand
•3 Sahnesteif
•300 g Himbeeren (frisch oder gefroren)
• 1 Päckchen Bolero Himbeere
•2 Päckchen Tortenguss (rot)

Zubereitung:

Eigelb mit Zucker schaumig rühren, dann tropfenweise das Wasser dazugeben. Mehl und Backpulver dazu mischen. Zum Schluss den Eischnee dazugeben (Eiweiß wird separat geschlagen). Die Backzeit beträgt 35 bis 40 Minuten. Bei einer Temperatur von 175 Grad ba­cken (mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Teig durchgebacken ist) Sahne steif schlagen, dann den Schmand unterrühren und anschlie­ßend Bolero dazugeben und vermengen. Masse auf das Tortenblatt geben und die Himbeeren darauf verteilen. Zum Schluss mit Torten­guss übergießen.


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Steviolglykosid (Stevia)

Steviolglykosid – ein Süßstoff aus der Pflanze Stevia rebaudiana BERTONI Quelle: https://stevia.uni-hohenheim.de/

Am 14. November 2011 hat die Europäische Kommission Steviolglykoside (E960) als neue Süßstoffe zugelassen. Seit dem 2. Dezember 2011 sind sie rechtmäßig im gesamten EU-Raum im Handel. Die dazugehörende Verordnung finden Sie hier.

Über 20 Jahre hat es gedauert, bis eine Zulassung der Süßstoffe aus der Pflanze Stevia rebaudiana erteilt wurde. Viele Jahre wurde heftig über die Zulassung gestritten. Wer wurde nicht alles verdächtigt, die Zulassung verhindern zu wollen: die Zuckerlobby, die Süßstoffindustrie und natürlich allen voran die EU-Kommission. Auf diesem Streit haben manche Lobbyisten und Organisationen ihr ideologisches Süppchen gekocht.

Süßstoffe gehören gemäß dem Lebensmittelgesetz zu den sogenannten Lebensmittelzusatzstoffen. Zusatzstoffe müssen vor Einsatz in Lebensmitteln zwingend auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüft werden. Dabei ist es ganz egal, ob der Zusatzstoff künstlich ist oder aus einer natürlichen Quelle gewonnen wird. Hier hat die EU das modernste Lebensmittelrecht der Welt. Ein Lebensmittelzusatzstoff muss für den Verbraucher einen Nutzen bringen, sonst kann er nicht zugelassen werden.

Gesundheitliche Unbedenklichkeit der Steviolglykoside:

Große Konzerne wie Coca-Cola und Cargill haben in den letzten Jahren eine strategische Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam Steviolglykoside weltweit zu vermarkten und in ihren Produkten einzusetzen. Wie schon lange vom Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU-Kommission gefordert, haben diese beiden Konzerne neue Studien zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit der Steviolglykoside vorgelegt. Am 14. April 2010 ist das abschließende Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) zur Gesundheitlichen Unbedenklichkeit der Steviolglykoside veröffentlicht worden. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit konnte abschließend auf eine maximale Tageshöchstdosis von 0-4 mg Steviol-Equivalente pro kg Körpergewicht festgestellt werden.

Maximal Tageshöchstdosis (auch bekannt als ADI-Wert):  

Der ADI-Wert für Steviolglykoside liegt bei 0-4 mg Steviol-Äquivalente pro kg Körpergewicht. Wenn man diesen ADI-Wert auf Steviolglykoside umrechnet, dann kommt man je nach Zusammensetzung auf ca. 10 mg/kg Körpergewicht. Dies ist heutzutage für einen Süßstoff ein viel zu geringer Wert. Aspartam hat z.B. einen ADI-Wert von 40 mg/kg Körpergewicht in der EU. Durch unserer moderne Ernährungsweise muss ein Süßstoff mit einer Süßkraft vergleichbar mit Aspartam einen ADI-Wert von 40 mg/kg besser 60 mg/kg Körpergewicht aufweisen, damit ein solcher Süßstoff auch tatsächlich in allen Lebensmittelkategorien voll einsetzbar ist, d.h. als ausschließliches Süßungsmittel eingesetzt werden kann, ohne den zusätzlichen Zusatz von Zucker oder künstlichen Süßstoffen. Die Europäische Lebensmittelbehörde konnte sich in ihrem Gutachten nur auf die verfügbaren Unterlagen stützten und die ergaben keinen höheren ADI-Wert als 0-4 mg Steviol-Äquivalente pro kg Körpergewicht. Der Europäischen Lebensmittelbehörde und der Europäischen Kommission sind hier die Hände gebunden aufgrund der Rechtslage. Die Steviolglykosid-Hersteller müssen, wenn Sie überhaupt Interesse an ihrem Produkt haben, nochmals eine Langzeitstudie an Ratten durchführen mit einer deutlich gesteigerten Dosierung, so dass tatsächlich ein aussagekräftiger ADI-Wert ermittelt werden kann, der modernen Ernährungsgewohnheiten entspricht. Bei der Abstimmung im Ständigen Ausschusses für Lebensmittelsicherheit am 4. Juli 2011 über den Entwurf zur Zulassungsverordnung der Steviolglykoside hat sich die Bundesrepublik Deutschland der Stimme enthalten, weil der ADI-Wert so gering ist. Die anwesenden Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) haben hierbei den Nagel auf den Kopf getroffen.

Zugelassene Höchstmengen: 

Am 26. Januar 2011 hat die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) ein neues Gutachten zu Höchstmengen in Lebensmitteln (in Englisch) über die vermutete tägliche Verzehrmenge von Steviolglykoside durch die Verbraucher bei bestimmten Lebensmittelgruppen (z.B. Limonaden, Schokolade, Desserts etc.) vorgelegt. Basis der neueren Berechnungen waren beantragte Einsatzmengen für Steviolglykoside in Lebensmitteln. Generell stellt die Europäische Lebensmittelbehörde aber fest, dass selbst die reduzierten Einsatzgebiete und Einsatzmengen für bestimmte Verbrauchergruppen, die große Mengen an bestimmten Lebensmitteln verzehren, immer noch die Gefahr besteht, dass die maximal erlaubte Tageshöchstdosis (ADI-Wert) deutlich überschritten werden könnte. Es wurden eigene Berechnungen (Breitenstein & Kienle 2011, unveröffentlicht) mit den Daten der „Umfassenden Europäischen Datenbank der EFSA über den Lebensmittelverzehr“ und den zulässigen Höchstmengen für den Einsatz von Steviolglykosiden als Zusatzstoff in Lebensmittel durchgeführt. Diese ergaben, dass bei einem chronischen Konsum von Steviolglykosid-gesüßten Lebensmitteln, bei denen die erlaubte Höchstmenge eingesetzt wird, die Aufnahmemengen von 14 mg/kg Körpergewicht Steviol-Äquivalent bei Erwachsenen und 17 mg/kg Körpergewicht bei Kindern (97,5. Perzentil) erreicht werden. Dies zeigt, dass die maximale Tagesdosis von Steviolglykosiden bei hohen Verzehrmengen  (z. B. Diabetiker) sehr leicht überschritten werden kann. Insbesondere Frauen zeigen sich kalorienbewusster und motivierter hinsichtlich der Verwendung von Süßstoffen. Frühere Untersuchungen zeigen, dass besonders bei Kindern für alle bekannten Süßstoffe eine starke Tendenz zur Überschreitung der ADI-Werte besteht.

Dabei bedarf es besonderer Achtsamkeit bei Kindern, die an Diabetes leiden und auf den Einsatz von Süßstoffen angewiesen sind. Ein neuer Süßstoff muss bedingt durch die moderne Ernährungsweise einen sehr hohen ADI-Wert aufweisen, wie er z. B. für Aspartam festgelegt wurde (40 mg/kg Körpergewicht/Tag), um in allen Lebensmittelkategorien voll einsetzbar zu sein.

Die Lebensmittelindustrie drängt derzeit darauf, die Höchstmenge von Steviolglykosid in Lebensmitteln zu erhöhen. Dies bedingt allerdings die Gefahr einer deutlichen Überschreitung der maximalen Tagesdosis.

Wie schon dargelegt kann dies speziell für Kinder zutreffen, die z.B. täglich in größerem Umfang mit Süßstoffen gesüßte Limonaden zu sich nehmen. Hier kann, gemäß den Berechnungen der EFSA, der ADI-Wert mehr als dreifach überschritten werden. Deshalb hat die EU-Kommission die Höchstmengen in Lebensmitteln stark gedeckelt, siehe Verordnung.

Herstellung: 

Steviolglykoside werden durch ein chemisches Verfahren hergestellt mit Einsatz von Aluminiumsalzen als Fällungsmitteln, synthetischen Ionenaustauschern und Absorberharzen und Alkoholen als Elutionsmittel, sowie zum Auskristallisieren. Speziell beim Kristallisieren als letztem Aufreinigungsschritt  wird je nach Verfahrensvariante u.a. auch Methanol eingesetzt. Ein interessanter Beitrag zur Herstellung („Woher kommen Steviolglykoside – Das große Schweigen“, Seite 16) kann dem Terrafair-Magazin aus der Schweiz entnommen werden, das im August 2011 und somit noch vor der EU-Zulassung erschien.

Steviolglykoside in „Bio-Qualität“: 

Es wird immer wieder versucht Steviolglykoside als Bio-zertifiziertes Produkt anzubringen. Es ist in der Zwischenzeit überall bekannt wie die Herstellung funktioniert. Wie sich dann manche Zertifizierer „blind“ stellen  können und unter Vorlage von Bio-Zertifikaten aus einigen Ländern dies dann immer noch konform erklären, ist eigentlich schleierhaft. Eine detaillierte Bewertung zum Thema „Bio“ und Steviolglykoside findet man hier.

Kennzeichnung und Auslobung:

Verbraucherschutz fängt an bei der korrekten Kennzeichnung und Auslobung der zum Verkauf angebotenen Produkte. Die Schweiz war das erste europäische Land, die Süßstoffe aus Stevia rebaudiana, die sogenannten Steviolglykoside vorläufig zugelassen hat. In der Zwischenzeit sind ca. 100 Lebensmittel zugelassen worden, die Steviolglykoside verwenden. Man kann in der Schweiz auch beobachten, dass sehr häufig die Kennzeichnung solcher Produkte nicht dem Lebensmittelgesetz entspricht und somit zu einer Täuschung des Verbrauchers führen. Aus diesem Anlass hat das Schweizer Bundesamt für Gesundheit eine Informationsschrift herausgegeben, um die Lebensmittelüberwachung und die einschlägige Industrie über die Rechtslage und eine korrekte Kennzeichnung und Auslobung zu informieren. Wir geben diese Informationsschrift Nr. 158 des Schweizer Bundesgesundheitsamtes hiermit zur allgemeinen Kenntnis. Für die deutsche Lebensmittelindustrie ist der Inhalt dieser Behördenmitteilung sicher auch interessant, um Abmahnungen von vorneherein aus dem Wege zu gehen. Wie wir gehört haben, hat sich in der Schweiz in der Zwischenzeit eine Anwaltskanzlei darauf spezialisiert, den unlauteren Wettbewerb im Bereich der Steviolglykoside und Stevia rebaudiana zu begegnen und nicht rechtmäßige Auslobungen und Kennzeichnungen abzumahnen. Eine detaillierte Bewertung zum Thema „Kennzeichnung und Auslobung der Steviolglykoside“ findet man hier.

In der Zwischenzeit hat das Landgericht Konstanz die Nutzung der Begriffe „Stevia“ und „Stevia-Blätter“ sowie die bildliche Darstellung der „Stevia-Blätter“ zur Auslobung der Steviolglykoside untersagt (siehe PDF).

Ablauf einer Zulassung in der EU:

Bei einer Zulassung für einen Süßstoff geht es nur darum, dass der europäische Verbraucher ein Produkt erhält, das gesundheitlich unbedenklich ist und auch bei lebenslangem Konsum sorgenlos verzehrt werden kann. Aus diesem Grund gibt es gesetzliche Regelungen, die von jedem Antragsteller einzuhalten sind. Eine Zulassung gab es in der Vergangenheit für Steviolglykoside deshalb nicht, weil die bisherigen Antragsteller nicht in der Lage waren, gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Grundvoraussetzung, dass die Europäische Kommission eine Zulassung erteilen kann, ist die Vorlage eines Eintrages durch einen Antragsteller. D.h. die Zulassung fällt nicht vom Himmel oder der Gesetzgeber wird selbst aktiv. Es braucht einen Antragsteller, der durch geeignete Studien die gesundheitliche Unbedenklichkeit des beantragten Lebensmittelzusatzstoffes belegen kann. Der Antragsteller beauftragt zertifizierte Labors, die amtlicherseits die Genehmigung haben toxikologische Untersuchungen durchzuführen. Das notwendige Untersuchungsprogramm muss den Richtlinien der Europäischen Lebensmittelbehörde entsprechen und jede einzelne Untersuchung muss in ihrem Ablauf den OECD-Richtlinien folgen. Bei den Untersuchungen muss die sogenannte „Good Laboratory Praxis“ strikt eingehalten werden.  Nur wenn alle Bedingungen erfüllt sind, können die vorgelegten Untersuchungen auch zur Begutachtung herangezogen werden. Der Antragsteller muss für die Zulassung eines neuen Lebensmittelzusatzstoffes zwischen 5 bis 10 Millionen Euro aufwenden, wenn die Zulassung tatsächlich Aussicht auf Erfolg haben soll.

Zulassungsversuche für Steviolglykoside in der EU: 

Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es einige Versuche Steviolglykoside in der EU zuzulassen. In Japan waren Steviolglykoside seit Mitte der 70er Jahre zulassungsfrei auf dem Markt. Es wurden auch nie umfangreiche toxikologische Studien durchgeführt wie es damals schon in Europa gesetzlich vorgeschrieben war. Die Japaner selbst haben der EU Kommission nie die Originaldaten ihrer Untersuchungen vorgelegt. Weil kein Antragsteller jemals eigene Untersuchungen gemäß den oben genannten Richtlinien vorgelegt hat, gab es auch keine Zulassung. Dies hat sich erst im Jahr 2008 geändert, als die US-Firma Cargill zusammen mit der Firma Coca-Cola neue toxikologische Untersuchungen durchgeführt haben, allerdings um es ganz konkret zu sagen, nur für das Cargill-Produkt „Rebiana„.

Verschwörungstheorien zur Zulassung der Steviolglykoside: 

Immer wieder werden Verdächtigungen laut, dass eine Zulassung in der EU ganz gezielt verhindert worden sei. Hier wird wahlweise die Zuckerindustrie genannt oder auch andere Süßstoff-Hersteller. Diese Verdächtigungen gehen sehr oft einher mit Äußerungen, dass die EU-Kommission korrupt sei. Bislang hat niemand nur einen einzigen Beweis vorlegen können, der diese Behauptungen unterstützt. Alle diese Behauptungen sind nichts anderes als Verleumdungen. Die meisten künstlichen Süßstoffe werden heute in China hergestellt. Glaubt irgendjemand, dass chinesische Firmen Einfluss auf die EU-Kommission haben? Der Hersteller des Süßstoffes Aspartam, die japanische Firma Ajinomoto, hat in den 70er Jahren selbst Steviolglykoside hergestellt und ist Eigentümer einiger Patente dazu. Sie hat sich aber letztendlich für die Herstellung von Aspartam entschieden, weil sie über ein Abkommen mit Searle, der Erfinderfirma von Aspartam, den gesamten japanischen Markt zugesprochen bekam. Hintergrund dafür war, dass Searle technische Schwierigkeiten hatte, Aspartam kristallin herstellen zu können und hat deswegen die Firma Ajinomoto gebeten behilflich zu sein. Ajinomoto ist weltweit die größte Firma die Aminosäuren, z.B. für Tierfutter, herstellt, und deshalb ein großes Know-how auch bei Peptiden und Proteinen hat. Aspartam ist ja chemisch gesehen ein Di-Peptid. Auch zu Unterstellungen, dass die Zuckerindustrie in der Vergangenheit erfolgreich die Zulassung der Steviolglykoside in der EU hintertrieben hat, gibt es keine Beweise. Seit ungefähr 10 Jahren haben sich die landwirtschaftlichen Märkte und somit auch der Zuckermarkt sehr stark gewandelt. Sie unterliegen sowohl einer zunehmenden Spekulation durch Hedgefonds, aber auch die Entwicklung der Bio-Energie hat sehr viel zu dieser Wandlung beigetragen. Zucker selbst wird auf der Welt zunehmend zu einem knappen Gut. Der Bedarf an Zucker wächst jährlich um 3-4%. Dies beruht zum einen hauptsächlich darauf, dass die Weltbevölkerung bislang weiter wächst und zum anderen aber auch, weil in vielen Ländern der Welt eine eher „westlich“ orientierte Ernährungsweise Einzug hält. Als Stichwort seien hier Limonaden genannt. Bei einem Ölpreis von 100-120 $/Barrel wird Zucker zu einem direkten Erdölsubstitut. Glukose, auch als Traubenzucker bekannt, ist der „Brennstoff“ der Natur. Aus Glukose lassen sich Kunststoffe und auch Kunstfasern herstellen. Herstellungsverfahren dazu wurden teilweise schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erfunden, als Deutschland in der Zuckerchemie weltweit führend war. D.h. wenn Öl in Zukunft knapper werden sollte, dann wird unser bekannter Haushaltszucker ein begehrter Industrierohstoff. Zucker wird somit zu einem strategischen Rohstoff und damit auch alle Süßungsmittel, die Zucker ersetzen können, sofern wir weiterhin unserer Speisen und Getränke süßen wollen. Die Zuckerindustrie hat diese Entwicklungen schon längst erkannt und verschiedene Unternehmen haben deshalb auch strategische Partnerschaften mit chinesischen Herstellern von Steviolglykosiden geschlossen. Wer heute noch die Zucker-Verschwörungstheorien zitiert, zelebriert nur kalten Rauch.

Woher kommen die Verschwörungstheorien? 

Seit ungefähr 1998 haben verschiedene Unternehmen versucht, Produkte aus Stevia rebaudiana und Steviolglykoside in Deutschland unter Umgehung des Lebensmittelrechts über das Internet zu verkaufen. So etwas ist natürlich unseriös. Deswegen hat man das Produkt interessant machen müssen und nichts ist besser dafür geeignet, als eine kleine Pflanze zu einem Intrigenopfer großer „Weltkonzerne“ zu stilisieren. Vorlagen dazu gab es auch in den USA, wo versucht wurde, der US-Firma Monsanto „Anti-Stevia“ Aktivitäten in die Schuhe zu schieben. Über diese Manöver konnte man Stevia-Produkte zu Mondpreisen in Deutschland verkaufen. So gibt es zum Beispiel Anbieter von „Bio-Blättern“ von Stevia rebaudiana zu einem Preis von ca. 100 kg/€ und der Landwirt erhält, wenn es hochkommt vielleicht 2,50 €/kg, wohl gemerkt für genau das gleiche Kilogramm.


Logi Methode

Die Logi Methode nach Nicolai Worm (Bezeichnung „Low Glycemic Index“) bedeutet übersetzt „niedriger glykämischer Index“.

Nach dem Prinzip des glykämischen Index soll auf die Nährstoff- und Kaloriengehalt der Lebensmittel geachtet werden. Zu berücksichtigen sind Nahrungsmittel, die einen schnellen Blutzuckerspiegel bewirken. So sollen Heißhungerattacken vermieden werden. Die Logi Methode orientiert sich nach unseren Vorfahren – den Steinzeitmenschen. In dieser Zeit bestand die Hauptmahlzeit aus Gemüse und Obst. Nahrungsmittel wie Fisch, Geflügel, Fleisch, Eier und Milch, Nüsse und Hülsenfrüchte standen ebenfalls auf dem Speiseplan. Bei der Logi Mehtode sind Vollkornprodukte, Basmati- und Naturreis sowie Nudeln und Teigwaren aus Hartweizen in Maßen erlaubt. Auf Lebensmittel, die aus raffinierten Mehl gefertigt werden (z. B. Brot und Backwaren) soll verzichtet werden (nicht zu vergessen: auf Kartoffeln, Süßwaren, Zuckergetränke & Co. verzichten).


Kohlenhydrat-Empfehlungen für Wettkämpfe

Neben gezieltem Training und genetischer Voraussetzung ist wahrscheinlich die richtige Kohlenhydrat- und Flüssigkeitsstrategie einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Leistung in einem Rennen. 

Kohlenhydrate können als Energiequellen im Körper in Form von Glykogen in der Leber und in den Muskeln gespeichert werden: Muskelglykogen ist eine leicht verfügbare Kohlenhydrat-Quelle für die Muskelarbeit. Hingegen ist die Hauptaufgabe des Leberglykogens das Konstanthalten des Blutglukose-Spiegels.
Ist die Glukose-Konzentration im Blut zu niedrig (umgangssprachlich auch „Unterzucker“ genannt), können u.a. Symptome wie Zittern und verminderte Konzentrationsfähigkeit die Leistung beeinträchtigen. Sind die Glykogenspeicher aufgebraucht, können hohe Belastungs-Intensitäten nicht mehr fortgesetzt werden. Daher muss der Körper während einer längeren intensiven Ausdauereinheit kontinuierlich mit der richtigen Art und Menge an Kohlenhydraten versorgt werden.

Kohlenhydrat Empfehlung für Wettkämpfe

„Wie“ steigert der Kohlenhydratverzehr während der Belastung die Leistung?

Die Gründe für eine mögliche Leistungssteigerung durch Kohlenhydratzufuhr während der Belastung sind komplex. Die zwei wichtigsten Mechanismen sind jedoch:
• Die Funktion als Energielieferant
• Die Beeinflussung des Gehirns: Bei Belastungen von 30-60 Minuten sind die Glykogenspeicher in Muskeln und Leber nicht leistungslimitierend. Studien zeigen, dass auch hier Kohlenhydrate die Ausdauerleistung verbessern können – und zwar ohne einen „wirklichen“ Verzehr: Das Spülen des Mundraums für wenige Sekunden mit einem kohlenhydrathaltigen Getränk aktiviert bestimmte Rezeptoren der Mundschleimhaut. Daraus resultiert eine Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS) im Gehirn, was einen leistungssteigernden Effekt bewirken kann.

Wird Glukose als alleinige Kohlenhydratquelle konsumiert, ist die Energiefreisetzung aus Kohlenhydraten auf ca. 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde limitiert. Ein spezielles Verhältnis von Glukose- und Fruktose-Quellen, wie z.B. in C2MAX enthalten, kann jedoch der beanspruchten Muskulatur mehr Energie pro Zeiteinheit zur Verfügung stellen, als Glukose allein. Studien zeigen, dass die Leistung bei längeren Ausdauereinheiten dadurch gesteigert werden kann. (Currell/ Jeukendrup, 2008)

Mit C2MAX, einer Kombination aus Glukose-und Fruktosequellen im Verhältnis 2:1, kann also deutlich mehr als „nur“ 60g Kohlenhydrate pro Stunde als Energiequelle genutzt werden. Sebastian Kienle, amtierender Ironman Weltmeister spricht aus Erfahrung: „Die Menge an Kohlenhydraten, die man während des Radfahrens und Laufens maximal zuführen kann, ist oft wettkampfentscheidend“. Die maximal optimale Kohlenhydratmenge (in Gramm) pro Stunde ist allerdings individuell unterschiedlich. Der Magen-Darmtrakt kann jedoch vermutlich auf eine höhere Aufnahmemenge quasi „trainiert“ bzw. vorbereitet werden.

Kohlenhydrate in Form von Riegeln, Gels, Sportgetränke etc. – was ist die richtige Wahl?

In welchem Produktformat man die Kohlenhydrate während der Belastung zuführt, hängt von persönlichen Vorlieben sowie der Dauer und Intensität der Belastung ab. Bei einem empfindlichen Magen gepaart mit hoher Wettkampf-Nervosität oder während sehr hohen Belastungsintensitäten sind Powergels und Sportgetränke geeigneter als feste Nahrung. Bei langen Wettkampfeinheiten kombinieren viele Athleten flüssige und feste Nahrung – das sorgt für mehr Abwechslung.


Was steckt hinter Low Carb

Der Begriff Kohlenhydratminimierung bzw. Low-Carb (von engl. carb, Abkürzung für carbohydrates – Kohlenhydrate) bezeichnet verschiedene Ernährungsformen oder Diäten, bei denen der Anteil der Kohlenhydrate an der täglichen Nahrung reduziert wird. Motivation ist häufig eine erwünschte Gewichtsreduktion, als Therapie einer Stoffwechselerkrankung oder als allgemeine Ernährungsform mit erhofften positiven prophylaktischen Gesundheitsauswirkungen.

Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. Die empfohlene Nahrungskohlenhydratmenge, gegenüber einer typischen westlichen Ernährung mit ca. 50 % Anteil, schwanken je nach Form der Low-Carb-Ernährung stark, von der ketogenen Diät, bei der der Anteil auf theoretisch null reduziert sein kann, bis zu Formen welche nur geringe Reduktionen empfehlen.

Die Zellen des menschlichen Körpers werden über Einfachzucker wie Glucose und Fructose im Blut mit Energie versorgt. Diese Zucker bestehen aus kurzen Kohlenstoffketten und können auch direkt mit der Nahrung aufgenommen werden. Kohlenhydrate, die aus längeren Ketten bestehen, wie sie in Getreide oder Kartoffeln zu finden sind, können sehr einfach vom Verdauungssystem in verwertbare Einfachzucker umgewandelt werden.

Sehr lange Kohlenwasserstoffketten, aus denen Fettmoleküle hauptsächlich bestehen, haben zwar eine höhere Energiedichte (mehr kJ pro Gramm), sind aber ungleich schwieriger vom Körper in eine verwertbare Form zu bringen.

Werden nun nicht ausreichend Kohlenhydrate mit der Nahrung aufgenommen, findet eine Umstellung des Stoffwechsels in Richtung Katabolismus statt. In diesem Zustand erzeugt der Organismus in der Leber aus den Fettreserven über Acetyl-CoA körpereigene Energieträger, die sog. Ketone, die er seinen Zellen als alternative Energielieferanten zur Verfügung stellt.

Auf diese Weise wird der Körper gezwungen, seine eigenen Fettreserven als Energielieferant zu nutzen, was zu einer Gewichtsreduktion führt. Die Metabolismusumstellung wird dabei von einem Sinken des Insulinspiegels eingeleitet, sodass die typischen anabolen Insulineffekte nicht mehr auftreten. Stattdessen wird vermehrt Glukagon ausgeschüttet, wodurch die Energiespeicher (Glykogen, Fette etc.) angegriffen und abgebaut werden.

Theorien und Ansätze

Die Low-Carb-Vertreter gehen davon aus, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten generell negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat und die Entstehung so genannter Zivilisationskrankheiten begünstigt sowie eher zu Übergewicht führt als eine kohlenhydratarme Ernährung. Eine der Grundideen dahinter ist das Konzept eines Menschen, der genetisch nur bedingt an die kohlenhydratlastige Ernährung mit Getreideprodukten, verfügbar mit dem Auftreten der Ackerbaukultur vor ca. 10.000 Jahren, angepasst ist. Es wird postuliert, dass der Mensch physiologisch noch besser an eine Ernährungszusammensetzung einer Jäger- und Sammlerkultur mit viel Fett und Protein und wenig kurzkettigen Kohlenhydraten angepasst ist, was auch zur Empfehlung einer sogenannten Steinzeiternährung führte.

Kohlenhydratstoffwechsel

Als einer der relevanten physiologischen Wirkmechanismen der aufgenommenen Kohlenhydrate auf den menschlichen Metabolismus wird von Low-Carb-Vertretern der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel genannt. Wenn man Kohlenhydrate in Form bestimmter Einfachzucker (wie Glucose und Galactose) zu sich nimmt, steigt der Blutzucker-Spiegel schnell und stark an. Dies geschieht, weil der Körper diese beiden Einfachzucker sofort aufnehmen kann. Als Reaktion darauf schüttet die Bauchspeicheldrüse verstärkt das Hormon Insulin aus, um den Zuckeranteil im Normbereich zu halten, da das Insulin die Aufnahme des Zuckers zur Energiegewinnung und Speicherung in die verschiedenen Körperzellen regelt.

 

Auch sind Kohlenhydrate kein essentieller Bestandteil der Nahrung, da der Körper sie in der Gluconeogenese unter Energieaufwand aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Proteinen und Glycerin selbst herstellen kann. Der tägliche Glucosebedarf eines erwachsenen Menschen beträgt ungefähr 160 g, wobei davon allein 120 g das Gehirn benötigt, demgegenüber steht die Fähigkeit der Leber, täglich etwa 180 bis 200 g Glucose synthetisieren zu können. Dementsprechend ist auch eine eigenständige Erkrankung des Menschen durch das Fehlen von Kohlenhydraten unbekannt.

 

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